11.11 – 16.00 Diskussionrunde I: Kulturraum Bern – eine Bestandesaufnahme nomadischer Konzepte

Diskussion / Event / Kurzweg

Am Sonntag, 18. November 2012 fand die erste Podiumsdiskussion zu Kultur und Stadtbild statt

Moderatio Kathrin Yvonne Bigler, künstlerische Co-Leiterin der Performancegruppe Bottlefed

Ausserdem nahmen an der Podiumsdiskussion Sandro Galli Artacks, Aline Joye Cantine Mobile, Tobias RechsteinerRaum NO, Franz Krähenbühl Transform, Felicia Kreiselmaier Waschküche und Christian Lundsgaard-Hansen Wohnzimmerkonzerte teil.

 

Podiumsdiskussion I Kulturraum Bern: Eine Bestandsaufnahme nomadischer Konzepte.

Gegen 16.00 Uhr versammelten sich zahlreiche Interessierte am Kurzweg, um der Podiumsdiskussion zu lauschen. Im Gespräch wurden die Gemeinsamkeiten mehr gesucht als Gefunden. Trotz oder vielleicht gerade wegen dieser Voraussetzung kamen doch unglaublich diverse Inputs. Während Artacks eigentlich in seinen Anfängen versuchte eine Galerie zu gründen und sich aus gewonnenen Erkenntnissen dann für ein nomadisches Weiterbestehen entschied, wird sich Raum No.  in Kürze niederlassen und seinen nomadischen Wurzeln Lebewohl sagen. Ob das nomadische Konzept auf Dauer funktionieren kann, scheint vor allem eine Frage der Ideologie und Ausdauer zu sein. Genau dafür scheinen die Wohnzimmerkonzerte einen Lösungsansatz gefunden zu haben: Sie wollen sich selbst vielmehr als Community-Plattform aufziehen. Nicht sie selbst ziehen also von Wohnzimmer zu Wohnzimmer, sondern vielmehr ihr Konzept. So wird die Erschöpfungsproblematik „ausgelagert“.

Ganz anders sieht das CantineMobile, die des Nomadentums schon langsam überdrüssig werden:  Zu viele Nachahmer scheinen die Spielwiese besetzen zu wollen. Zu sehr sei es zu einem Konzept geworden, das von grossen Firmen für sich ausgenutzt wird. Genau hier wurde weiterdiskutiert: Wenn es doch ein unterstützungswürdiges Konzept ist, warum sollte es sich denn nur in Kunst- und Kulturkreisen bewegen dürfen?

Die Frage nach Wertschöpfung macht die Runde. Glauben die Besuchenden, dass ein Gratiskulturgut weniger Wert hat als Kultur, für die sie bezahlen müssen? Beeinflusst der Aspekt des nomadischen den Wert der einzelnen Projekte? Die Diskussion schweift ab in Richtung der Frage nach Exklusivität: Inwiefern ist das Nomadische genau wegen seiner kurzzeitigen Erhältlichkeit an einem Ort erfolgreich?

Etwas Konfus ob so vieler Themen und mit der Frage, ob wir als nomadische Projekte schlussendlich der Aufwertung in die Hände spielen oder doch der Gentrifizierung entgegensteuern können, verlassen wir die Diskussion. Mit vielen neuen Fragen, anderen Perspektiven und auch so einigen Antworten.

Voraussetzungen:

Kulturraum Bern – eine Bestandesaufnahme nomadischer Konzepte:

Die heutige Wirtschaftsstruktur ist auf Wertschöpfung ausgerichtet. Bereits vorhandene Güter werden transformiert, bis sie mehr Gewinn bringen – sie werden aufgewertet. Diese Aufwertung greift über auf den Lebensraum, der so vom Grundrecht zum Konsumgut gemacht wird. Die gezielt angestrebten Aufwertungen einzelner Stadtteile verändern nach und nach deren Struktur und Funktion innerhalb der Stadt. Der urbane Raum, der günstige Wohnraum für einkommensschwächere, der Freiraum für alternative Lebensentwürfe wird knapp und zu einer begehrten Ware.

Ein möglicher Entwurf, um mit der Ortsgebundenheit der „Ware Raum“ umzugehen, ist das nomadische Prinzip. Diesem ist das Bewusstsein für knappe Güter inhärent: Den Ressourcen folgend wird Ort gewechselt; wird eine Ressource knapp, ob saisonal oder durch deren Nutzung bedingt, so wird weitergezogen.

Temporäre Zwischennutzungen, die von Ort zu Ort wandern und dabei konzeptuell erhalten bleiben, bedienen sich dieses oder eines ähnlichen Modells. Der immer knapper werdende Freiraum ist die Ressource, der gefolgt wird.

Ist die Bespielung von Zwischennutzungen im Kulturschaffen ein temporärer Trend oder ein zukunftsträchtiges Modell? Welche Grenzen, welche Chancen eröffnet ein nomadisches Konzept? Konkrete Fragestellung zu Bern?

10.11. – 19.00 Speeddating: playdategameshow präsentiert von Diego Häberli und Gian Joray*

Event / Kurzweg / Speeddating

Playdategameshow mit Gian Joray und Diego Häberli from Julia Geiser on Vimeo.

Und endlich: das Speeddating hat begonnen. Das war eine grosse Freude für alle Beteiligten. Zu Beginn waren die Weibchen etwas unterbesetzt. Durch das Einspringen der RAST Frauen konnte die Quote gehalten werden. Gian und Diego als Datespezialisten und –polizisten begeisterten durchs Band.

Durch die verschiedenen, themenorierentierten Runden (blind, SMS, Speed, Hände anfassen, etc.) liessen sich die Teilnehmenden aufeinander ein und fanden ihren Spass daran. Ein Besucher hat wohl den Beschrieb auf der Webseite nicht gelesen und verliess deshalb in der Pause das heitere Treiben.

Ziel war es, einen Abend der Begegnung zu schaffen. Ziel definitiv erreicht.

Ein grosses Merci an Gian und Diego. Wenn RAST erneut zwischen nutzt, darf das Speeddating auf keinen Fall fehlen. Auf der Wunschwand für Bern erschien nach diesem Abend sogar zwei mal der selbe Wunsch: Mehr Speeddating!


10.11 – Speeddating: playdategameshow präsentiert von Diego Häberli und Gian Joray*

Es braucht einen Speeddating-Abend der anderen Sorte. RAST hat ihn! Es geht um Begegnungen.

In einer Gesellschaft in welcher junge verängstigte Scheidungskinder ohne Hoffnung auf eine funktionierende Beziehung sind und sich im Internet nur Einsame herumtreiben, braucht es einen Speeddating-Abend der anderen Sorte. RAST hat ihn! Es geht um Begegnungen: Einmal Realität voll in Gesicht.

<strong>Anmeldungen</strong> an <a href=”mailto:info@rast.be”>info@rast.be</a>. Anzahl Teilnehmende: max. 30 Personen

9.11. – 19.00 Performance: Tobak Lithium*, anschliessend Konzert: 8Boobs

Event / Kurzweg

Der Freitag startete mit dem Try Out einer Performance von Tobak Lithium mit dem Titel Tobak Lithium kauft sich eine Hose und geht mit euch essen. Ziel war es, durch Selbstversuch gemeinsam mit dem Publikum herauszufinden, in welchem Zusammenhang erhöhter Alkoholkonsum und Konservativismus stehen. Das Ziel konnte nur halb erreicht werden, da trotz erhöhtem Alkoholpegel aller Beteiligten nach gut einer Stunde das Spiel bereits zum Ende kam, insgesamt 11 Menschen hatten an einem Tisch gesessen, getrunken, gegessen und diskutiert – aber trotz Inputs von Tobak Lithium nie so recht über Politik. Definitiv ausbaufähig.

Anschliessend spielten 8Boobs ein Mini-Konzert. Die 4 Songs kamen sehr gut an, so gut, dass sie gleich ein zweites Mal gespielt werden mussten. Der Austausch geschah, indem sie bereits für weitere Mini-Konzerte angefragt wurden. Es ist erfreulich zu sehen, dass etwas, was in den Ferien aus (Sch)alk entstand, so grossen Zuspruch erhält. Der Abend fand einen gemütlichen Ausklang, viele Besuchende blieben bis zum letzten Bus.

Konzert 8Boobs am Kurzweg from Julia Geiser on Vimeo.

Die etablierte Dekogruppe

Kurzweg

Die etablierte Dekogruppe mit Irene Müller, Nomi Villiger, Sarah Elena Müller

Die etablierte Dekogruppe gestaltet die Umwelt und wird von ihr gestaltet. Sie ist ein temporärer Zusammenschluss der vier unabhängigen Künstlerinnen Sarah Elena Müller, Veronika Köppel, Irene Müller und Nomi Villiger. Während einer kurzen Vorlaufszeit haben Sie sich mit dem ehemaligen Steinbildhaueratelier und dessen Zwischennutzung am Kurzweg auseinandergesetzt.

Unter anderem unter etabliert steht: sich breitgemacht habend. In diesem Sinne breit machen wir uns unter anderem unter anderen im kurz umgenutzten Kurzweg. No more Tristezza, more Deko, less Grabesstimmung, more Drumherum für das Darum zu herummende, eifrig summende Honigviecher. Am Ort, im Ort und Unort (dort ) auf jeden Fall und das hoffen wir doch, mit Kreativgeist um sich schmeissen (verzeiht die Platitüde) aber eben, mal sehen, vier Frauen, mal sehen, tradierte Ausschmückungsstrategien umgehen und geradestehen für eventuelle Krummheit. In einig Singsang Stein ummetzen, ummünzen und nutzniessen, Gesundheit! Unter anderem ist bald unter der Erde, was vorher selbst Erde beschwert hat, also los und noch mal alles Gute.

 

Suppenkonzert

Event / Kurzweg

Gemütliches Konzertlauschen und Suppenschlürfen zu der Finissage verschiedener Künstlerinnen.

An jedem Donnerstag im November findet ein Konzert mit Suppe statt. In der ersten Woche findet zudem eine Vernissage der Künstlerinnen statt, die im Vorfeld raumverändernd an der Wylerstrasse gewirkt haben.

Jeder Abend erhält eine eigene Note; ob mal scharf und intensiv oder süss und verführerisch; alle Geschmäcker kommen auf ihre Kosten.

Die Konzerte und Ausstellungen werden jeweils auf der RAST-Homepage und auf der Facebook-Seite kommuniziert.

Es ist angerichtet: die Suppenkonzerte duften, schmecken und wärmen das Herz über den Gaumen und wirken geHÖRig.

 

8. November 2012 – 18.00 Uhr Finissage “Die etablierte Dekogruppe”

20.00 Uhr Konzert Trio Miesch am Rügge

 

15. November 2012- 18.oo Türe

20.00 Uhr Konzert mit Olgas Bagasch

 

22. November 2012– 18.oo Türe

20.00 Uhr Konzert mit Schüpp

Am Donnerstag sassen schon um 1830 Uhr einzelne Personen an den

Tischen und warteten auf die Kartoffelsuppe und das Konzert von dem

Trio Schüpp. Die Kartoffelsuppe wärmte die Bäuche der lieben Gäste, welche

sich angeregt unterhielten.

Um 2000 Uhr begannen Schüpp mit ihrem sage und schreibe 1.5 stündigen Set.

Es trudelten noch ein paar hungrige Seelen ein und schon bald hatte es keine

Stühle mehr frei, gegen die 50 Personen hörten der Band zu. Die Amtosphäre

war gemütlich und vertraut.

 

29. November 2012 – 18.00 Türe

20.00 Uhr Konzert mit ABU

7./14/21.11 – 18.00 Workshop Mundart-Chanson mit Mischa Wyss.*

Kurzweg / Workshop

Projekt Silbeschmied

Wer schon immer einem Liedermacher über die Schultern schauen wollte, ist hier genau richtig! In Zusammenarbeit mit dem Troubadour Mischa Wyss hast du die Möglichkeit das Handwerk des Chanson-Schreibens kennenzulernen und eigene Schreibversuche anzustellen.

Willkommen sind alle, die entweder gerne mal einen Lieder-Text verfassen wollen, oder schon Texte bzw. Ideen haben, die sie ausfeilen und vertonen möchten.

Zur Inspiration spielt Mischa (ev. mit anderen Gastmusikern) jeweils ein paar Chansons aus seinem Repertoire. Ideen werden vor Ort gesammelt und so weit wie möglich umgesetzt. Oberstes Ziel wäre es, dass jedeR TeinehmerIn am Ende des Workshops mit einem eigenen Lied nach Hause kehren kann.

Mitbringen solltet ihr alles, was euch nützlich erscheint um ein Chanson zu basteln: erste Entwürfe, Ideen, Melodien, Gedichte usw.

Wer im Besitz einer Gitarre ist, soll diese unbedingt mitnehmen. Gitarrespielen ist aber keine Voraussetzung!

Eine Aufführung der entstandenen Lieder ist nicht geplant, kann aber nach Wunsch arrangiert werden.

Fragen und Anmeldung bitte an Mischa Wyss: philosofa@gmx.ch (über Facebook können keine Anmeldungen entgegengenommen werden!)

Da die TeilnehmerInnenzahl auf 16 beschränkt ist, bitten wir um frühzeitige Anmeldung.

Die Angemeldeten werden bis spätestens 1. Nov. über Teilnahme bzw. Nicht-teilnahme benachrichtigt.

 

Wir freuen uns auf euch!!

 

Mundart Chanson-Workshop und Konzert mit Mischa Wyss

 

Der letzte Mundart Chanson-Workshop mit Mischa Wyss ging letzten Mittwoch mit einem abschliessenden Konzert zu Ende. Mischa ist sehr zufrieden, wie die 3 Workshop-Abende gelaufen sind. Zwischen 2 und 5 Teilnehmende konnte er jeweils verbuchen und sie auf ihren Chansonschreibwegen begleiten.

 

Auch am letzten Abend wurde fleissig geschrieben, gedichtet und komponiert. Mischa gab um 21.00 Uhr noch ein kurzes Konzert, was die Teilnehmenden, sowie auch die paar Gäste sehr erfreute. Götz Widmann, der Betreiber des Elchclubs in Ostermundigen und Teilnehmer an 2 Workshop-Abenden, gab zum Schluss auch ein paar seiner deutschen Lieder zum Besten. Ausserdem las er sein im Workshop entstandenes „Bärndütsches“ Gedicht vor und fand hellhörige Ohren.

4.11 – 14:00 Lesung und Workshop Verlag a propos*

Event / Kurzweg / Workshop

Zu Gast also war der “kritische Verlag Bern a propos”, ein Verlagstag war angesagt. Was das genau ist, konnte sich niemand so genau vorstellen – und doch fanden sich zwischen zwei und drei Uhr acht interessierte Leute am Kurzweg ein, um am Geschehen Teil zu haben. Im Zentrum des Nachmittags standen zwei Werke: Simon Kriegers “das Recht zu Leben” – eine gelungene Fotodokumentation und -ausstellung über die aktuelle Situation im Westjordanland und “der geplante Tod einer Fabrik”, ein Buch, das sowohl durch seine Mischform aus Interviews und Essays als auch durch die Herangehensweise an die Thematik von Arbeitskämpfen überzeugte. Die Anwesenden diskutierten weit über den zeitlichen Rahmen des Nachmittags hinaus weiter über Politik, Tagesgeschehen, Literatur und das Verlagswesen. Trotz der geringen Zahl an Teilnehmenden kann dieser Nachmittag als Erfolg verbucht werden, denn der Gedanken – und Ideenaustausch kam auf unterschiedlichen Ebenen zu Stande.

 

Adresse und Karte

Wylerstrasse 109, 3014 Bern

Google Maps zur Location

Mit dem Bus Nummer 20 bis Wyleregg und dann der Beschilderung folgen.

3.11. – 15.30 bis 17.30 Workshop: Digitale Präsenz im Netz.*

Kurzweg / Workshop


Mit deiner Veranstaltung im und mit dem Internet präsent sein.

Workshop: Digitale Präsenz im Netz
Das Internet scheint Spontanität gefördert zu haben. Bis vor wenigen Tagen waren nur wenige Leute für den Workshop angemeldet. Doch schliesslich haben es neun Stadtbewohner am Samstag Nachmittag an den Kurzweg geschafft, um den Eingaben von Adrian Demleitner und Julia Geiser zu lauschen. Das Thema: Wie können wir den Medienkanal Internet richtig bedienen? Die Atmosphäre war familiär, warm und immer wieder wurde auch gelacht. Auch das eine oder andere gute Feedback via Facebook ist schon eingetroffen.

unterlagen zum Workshop findet ihr bald hier.

Das Internet ist Teil unserer Gesellschaft. Mehr denn je können auf vielfältigen digitalen Wegen Nachrichten verbreitet werden. In diesem Workshop lernen wir die verschiedensten Werkzeuge kennen, denen man sich bedienen kann, um seine Veranstaltung online bekannt zu machen. Und noch besser. Wie wir aus dem Marketing Monolog austreten können und uns direkt mit unserem Publikum austauschen, sprich in einen Dialog mit den Menschen treten, die wir erreichen wollen. Der Workshop wird kurz gehalten, vor allem Präsentation sein und ein Handout mit den wichtigsten Informationen enthalten.

Der Workshop ist gratis. Kollekte. Anmeldungen an info@rast.be

Anzahl Teilnehmer: max. 10 Personen

Workshopleitung: Adrian Demleitner

Adrian Demleitner entwickelt seit 15 Jahren Webseiten und Software fürs Internet. Er interessiert sich dabei vor allem, wie dieses Medium dem Menschen zugänglicher gemacht werden kann.

Tauschbörse

Um 11:00 Uhr wurde die Tauschbörse eröffnet, welche zwar wenig besucht wurde, jedoch schon erstaunliche Tauschgegestände zu Tage gefördert und doch den einen oder anderen Menschen glücklich gemacht hat. Da wären zum Beispiel die Playstation Portable ohne Ladegerät, welche kurzerhand zum Hauptpreis des Bingoabends gemacht wurde. Oder das Minijupe welches nur knapp über Beni’s Schulter passt. Und auch die afrikanische Skelettstatue schaut noch grimmig zum Fenster hinaus. Es bleibt spannend, welche Güter die Berner in ihren Kellern noch verstecken.

Workshop: Digitale Präsenz im Netz

Das Internet scheint Spontanität gefördert zu haben. Bis vor wenigen Tagen waren nur wenige Leute für den Workshop angemeldet. Und doch haben es schlussendlich neun Stadtbewohner am Samstag Nachmittag an den Kurzweg geschafft um den Eingaben von Adrian Demleitner und Julia Geiser zu lauschen. Das Thema: Wie wir den Medienkanal Internet richtig bedienen können. Die Atmosphäre war familiär, warm und immer wieder wurde auch gelacht. Und das eine oder andere gute Feedback via Facebook ist auch schon eingetroffen.

Kurzzusammenfassung zum Workshop

Vorgestellt:

  • tumblr.com: Blog(tagebuch)plattform welche Funktionen zur Vernetzung hat. Ähnlich wie Facebook.
  • wordpress.org: Blog- und Homepageplattform. Umfangreicher und leicht komplizierter als tumblr. Kann auf eigenem Server gelagert sein oder mit Account auf wordpress.com. Cyon bietet automatische Installation an.
  • soundcloud.com: Plattform zum Anbieten seiner Musik. Könnte man zum Beispiel nutzen um Hörproben seiner Stücke online zu stellen.
  • vimeo.com: Plattform um seine Videos online zu stellen. Schöneres Design und mehr Qualität als Youtube. Lässt sich einfach auf eigener Seite einbinden.
  • google.com/analytics: Von Google gratis zur Verfügung gestellter Service um Besucherzahlen zu messen.

Besprochen:

  • Eigene Domain wichtig für Markenauftritt. (zum Beispiel: www.sturm-und-kland.ch anstatt www.geocities.com/page/id/09830). Eigene Domain gibt es bei nic.ch oder kann mit dem eigenen Server by Cyon mit bestellt werden.
  • Inhalte wie Audio, Video etc wenn möglich auf vernetzte Plattformen stellen (vimeo, soundcloud) und dann wieder auf seiner eigenen Webseite bereitstellen. Vorteile sind vor allem das erleichterte Teilen mit Freunden, was dem Klauen entgegenwirkt. Zudem sind die Inhalte wiederum in einer eigenen Community eingebunden.
  • Twitter Netzwerk sehr schwierig aufzubauen. Twitter ist ein Netzwerk für Kurzmeldungen.
  • Facebook kann sehr zeitintensiv sein. Ist vor allem Personen bezogen, respektive Leute interessieren sich für persönliche Informationen.
  • Besucherzahlen sind zwar messbar und erklärbar, aber der schlussendliche Erfolg (wieviele von den 400 Leute auf meiner Seite sind nun an meiner Veranstaltung) ist schwierig zu sehen.

3.11. – 11.00 bis 15.00 Tauschbörse

Event / Kurzweg

Eröffnung des Tauschladens: Bringen und Holen ohne Bezahlung.

Tauschbörse
Um 11:00 Uhr wurde die Tauschbörse eröffnet, die zwar wenig besucht wurde, jedoch schon erstaunliche Tauschgegestände zu Tage gefördert und doch den einen oder anderen Menschen glücklich gemacht hat. Da wäre zum Beispiel die Playstation Portable ohne Ladegerät, die kurzerhand zum Hauptpreis des Bingoabends erklärt wurde. Oder das Minijupe, das nur knapp über Beni’s Schulter passt. Auch die afrikanische Skelettstatue schaut noch grimmig zum Fenster hinaus: Es bleibt spannend, welche Güter die Berner in ihren Kellern noch verstecken.

Ware gegen Ware.  Plastikdino gegen Backstreetboys CD, Vogelhäuschen gegen Schlüsselanhänger, Getauscht werden, darf alles was nicht verderblich oder schon verdorben ist und ohne Hilfsmittel transportiert werden kann.  Die wichtigste Regel: kein Geld und was angeboten wird, darf an keine Verpflichtungen gebunden werden. Wer etwas mitnimmt, muss auch etwas da lassen.

2.11. – 18.00 Eröffnungsfest: Sturm & Klang

Event / Kurzweg

Eröffnung Kurzweg from Julia Geiser on Vimeo.

Eröffnung Kurzweg und Vernissage Die etablierte Dekogruppe .
Am 2. November um 18.00 Uhr war es endlich soweit. RAST öffnete die Tore zu seinem ersten Projektraum KURZWEG an der Wylerstrasse 109. Die Künstlergruppe „die etablierte Dekogruppe“ hatte sich bereits im Vorfeld intensiv mit dem Raum und der Thematik Zwischennutzung auseinandergesetzt und Zeigte an der Eröffnung ihre Arbeiten. Auch unsere Wunschwand, an der die Besuchenden ihre Wünsche für Bern posten können, wurde eingeführt und sogleich rege bespielt. Um 20.30 Uhr startete das Konzert von Sturm&Klang. Es wurde gelacht, geschunkelt, angeregt diskutiert, getrunken, gestaunt – die Atmosphäre war warm, lebhaft und gemütlich. So gemütlich, dass wir unsere liebe Mühe hatten, die ans Herz gewachsenen Gäste um Mitternacht zum Gehen zu überreden.

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Am 2. November öffnet der Kurzweg seine Tore und startet einen Monat lang eine Zwischennutzung mit einem breiten Programm.  Rast will in Zusammenarbeit mit den Stadtbewohnern Freiräume für den Austausch und die Begegnung schaffen. Rast und Bernstein organisieren 30 Tage lang einen Projektraum in dem vieles möglich gemacht, ausprobiert, collagiert und ausgetauscht wird. An der Eröffnung stellt sich das Projekt Rast und Bernstein genauer vor und sind auch den ganzen Abend da um Red und Antwort zu stehen. Unsere Stadt soll ein kollektiv genutzter und gestalteter Raum sein. Wir wollen gemeinsam mit euch die Eröffnung von Kurzweg feiern.  Ausserdem stossen wir bei einem Konzert von Sturm& Klang mit euch an.